Die Kinderwelt zu Besuch im Rathaus

Anlässlich des Weltkindertages am 20. September 2018, mit dem diesjährigen Motto „Kinder brauchen Freiräume“, haben wir Herrn Bürgermeister Wörle im Rathaus besuchen dürfen.

Das Deutsche Kinderhilfswerk und UNICEF Deutschland rufen Bund, Länder und Kommunen dazu auf, mehr Möglichkeiten zur Beteiligung von Kindern und Jugendlichen zu schaffen. Sie appellieren an Politikerinnen und Politiker, die Meinung der nachwachsenden Generation ernst zu nehmen und ihre Belange bei Entscheidungen, die sie betreffen, durchgehend zu berücksichtigen. „Kinder und Jugendliche wollen ihren Platz in unserer Gesellschaft einnehmen. Dafür ist es notwendig, dass wir ihnen Freiräume eröffnen, damit sie ihre Ideen und Wünsche einbringen und ihr persönliches Potenzial entfalten können“, sagt Christian Schneider, Geschäftsführer von UNICEF Deutschland.

Auf Grund des Mottos und dem Appell des Deutschen Kinderhilfswerks und der UNICEF Deutschland entstand schnell die Idee, dass die Wünsche der Kinder an oberster Stelle ankommen sollen, also beim Bürgermeister persönlich.

Wir haben zuvor, mit Hilfe eines Bilderbuch Kinos, allgemein das Thema Kinderrechte in den Gruppen eingeführt und waren erstaunt, wie sehr sich die Kinder dafür interessierten und welches Wissen sie schon mitbringen. Am nächsten Tag wurde das Motto näher betrachtet und jedes Kind durfte einen Wunsch aufmalen, was es sich in der Stadt Gersthofen wünschen würde. Von der Erfinderwerkstatt über eine Wasserrutsche am Spielplatz, bis hin zu drei Wochen Volksfest waren die unterschiedlichsten Anliegen zu finden.

Mit diesen Wünschen, vielen Fragen und einer Einladung  im Gepäck, warteten wir gespannt im großen Sitzungssaal auf Herrn Bürgermeister Wörle. Nach einer netten Begrüßung wurde jedes Bild angeschaut und schon mal kurz überlegt, ob eine Umsetzung der Wünsche möglich wäre. Herr Wörle hat versprochen, diese intern weiter zu geben. Nach einer offenen Fragerunde und der Übergabe der Einladung für die kommenden Veranstaltungen in der Kinderwelt, haben wir uns dann wieder auf den Rückweg gemacht.

Vielen Dank an Herrn Bürgermeister Wörle, der sich für die Belange unserer Kinder Zeit genommen hat und ihnen damit signalisiert hat, dass ihre Meinung wichtig ist. Wir freuen uns, wenn wir ihn, wie er uns zusicherte, demnächst in unserem Haus begrüßen dürfen.